Babyzimmer einrichten: Diese Essentials gehören zur Erstausstattung für dein Baby

Es gehört zu den schönsten Aufgaben von werdenden Eltern: Das Babyzimmer einzurichten. Alles sollte vorbereitet sein, bevor der Zuwachs auf die Welt kommt. Aber was braucht man am Anfang wirklich alles und worauf kann man vorab verzichten. Wenn man sich in die Welt von werdenden Eltern begibt, kommen schnell tausend Fragen auf. Babybay, Windeleimer, Stubenwagen oder Moseskorb? Bei all den Möglichkeiten ist man schnell überfordert.

Man darf im Handel oder auf Onlineshops, die gerne eine ausführliche Beratung anbieten, nie vergessen, dass sie uns im Grunde nur etwas verkaufen wollen. Ob wir das nun wirklich brauchen, sei dahingestellt. Genau aus diesem Grund wollen wir dir heute einen nüchternen Überblick zum Thema Babyzimmer Erstausstattung geben, alles, was du dann noch on top besorgst, bleibt dir überlassen.

Eines möchten wir vorweg betonen, wenn ihr in einer Wohnung ohne extra Zimmer lebt, müsst ihr nicht sofort umziehen. Wenn man ehrlich ist, benötigt man das extra Zimmer erst so ab einem Jahr. Bis dahin ist das Baby sowieso die meiste Zeit in den Räumen, in denen sich auch die Eltern aufhalten. Also falls du kein extra Zimmer hast, kannst du auch mit einer Babyecke im Schlafzimmer starten. Wenn du natürlich den Platz hast, kannst du dich voll ausleben. Wobei man immer im Hinterkopf behalten sollte, dass die Kleinen so schnell wachsen und das Babyzimmer früher oder später zum Kinderzimmer wird. Deshalb sind Mitwachsmöbel eine tolle Erfindung. So passt sich die Einrichtung an die individuellen Lebensmonate und Jahre eures Kindes an.

Die Grundausstattung

Die wichtigsten Essentials sind ein Wickeltisch, ein Babybett, ein bequemer Stuhl zum Stillen und eine Kommode für die Wickelutensilien und die Babykleidung. Ein Schaukelpferd, Kindertisch und große Plüschtiere sehen entzückend aus, sind für einen Säugling aber wirklich noch irrelevant.

Das Babybett

Wir haben es jetzt mal bei der Grundausstattung aufgeführt, wollen es aber auch zumindest für die ersten 6 Lebensmonate noch in Frage stellen. Denn so lange schläft das Baby meistens in einer Babybay, also einem Beistellbett an eurem Bett. Bei großen Familienbetten wird selbst das Beistellbett überflüssig und das Baby schläft bei euch im Bett. Solltest du keinen Stubenwagen haben, kann das Babybett für Ersatz sorgen. Zumindest dann, wenn es Rollen hat und du es in der Wohnung mit dir mitrollen kannst. Ansonsten mach dir vor der Geburt keinen Stress, wenn das Babybett noch nicht da ist, mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit brauchst du es dann erst in 6 Monaten. Auch hier gibt es schon tolle Mitwachsbetten, die in der Höhe verstellbar und mit abnehmbaren Gitterstäben versehen sind. Generell kann man erst nach ein paar Wochen zu dritt wirklich herausfinden, was die perfekte Schlafsituation für euch ist.

Ein bequemer Stuhl

Es ist schön, wenn dein Baby und du einen kleinen Rückzugsort habt, an dem gestillt werden kann. Der Stuhl sollte vor allem für die werdende Mama bequem sein, da sie dort wahrscheinlich mehrere Stunden verbringen wird. Ein Ohrensessel, an dem müde Eltern ihren Kopf ablegen können, hat sich dabei als sehr hilfreich gezeigt. Vielleicht findest du auch einen passenden Hocker für deine Füße dazu. Ein Schaukelstuhl ist ebenfalls eine schöne Möglichkeit für einen Stillplatz.

Der Wickeltisch

Kaum zu glauben, aber es fallen immer noch einige Babys von der Wickelkommode. Um das zu verhindern, sollte für genügend Fallschutz gesorgt sein und der Säugling nie ohne Beobachtung am Wickeltisch liegen bleiben. Besser immer eine Hand am Kind! Es gibt extra Wickeltische, aber man kann auch eine Kommode mit einem passenden Wickeltisch-Aufsatz versehen. So kann die Kommode anschließend im Kinderzimmer bleiben. Wichtig ist, dass der Ort zum Wickeln auch für dich und deinen Partner gemütlich ist und ihr mit geradem Rücken wickeln könnt. Bei keinem extra Babyzimmer findet der Wickeltisch im Bad einen guten Platz. Auf dem Wickeltisch braucht man eine weiche und im Idealfall abwischbare Wickelauflage. Über dem Wickeltisch solltet ihr einen Baby-Heizstrahler anbringen, damit dem Baby beim Wickeln, Massieren und Anziehen nicht kalt wird. In einem kleinen Körbchen direkt auf dem Wickeltisch finden die wichtigsten Pflegeprodukte ihren Platz. Ein verschließbarer Windeleimer ist immer dann sinnvoll, wenn ihr die Windeln nicht täglich rausbringen wollt. In einer geräumigen Wickelkommode findest du auch genügend Stauraum für Windeln und Kleidungsstücke fürs Baby.

Die richtigen Vorhänge und Beleuchtung

Der Schlafrhythmus von Babys hat selten etwas mit dem regulären Tagesablauf zu tun. Deshalb sind Verdunkelungsvorhänge oder Rollos eine gute Idee. So hat es dein Baby egal zu welcher Tageszeit schön dunkel und kann unbeschwert schlafen. Wenn du nachts nur kurz zum Stillen ins Babyzimmer kommst, reicht auch ein sanftes Stilllicht oder eine Salzkristalllampe.

Stubenwagen, Moseskorb oder Babynest?

Ein Stubenwagen oder auch ein Moseskorb ist besonders in den ersten Monaten sehr dankbar. Denn darin kannst du dein Kind überall in der Wohnung mitnehmen und es kann ungestört schlafen. Füllst du den Stubenwagen oder den Moseskorb dann noch mit einem passenden Babynest, wird sich das Baby darin besonders geborgen fühlen.

Badewanne

Natürlich gibt es spezielle Babywannen, aber wenn du einen Wäschekorb hast, reicht das am Anfang auch vollkommen aus.

Baby- bzw. Krabbeldecke

Der sicherste Platz, um dein Baby mal kurz abzulegen, ist auf dem Boden. Dort kann es nirgends runterkullern. Da Holzböden manchmal sehr kalt sind, ist eine wattierte Krabbeldecke von Anfang an eine gute Idee. Gerne kannst du auch eine oder zwei Decken übereinanderstapeln, um es deinem Baby so richtig gemütlich zu machen.

Autor_in Theresa Bachler
Diesen Artikel brachte Ihnen Theresa Bachler

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