Die KonMari-Methode

Schaffe langfristig Ordnung in deinem Zuhause!

Bei dir Zuhause herrscht regelmäßig das pure Chaos? Dein Schrank quilt über und du hast trotzdem immer das Gefühl, nichts zum Anziehen zu haben? Wenn du eine Creme in der Badezimmerschublade suchst, kann das gerne mal eine halbe Stunde dauern und am Ende findest du ALLES außer die Creme, die du gesucht hast? Tja, dann kennst du wohl die KonMari-Methode noch nicht. Sie zeigt uns, wie man langfristig Ordnung schaffen kann, um sich danach auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben konzentrieren zu können.

Die KonMari-Methode

Entwickelt wurde die KonMari-Methode von der Ordnungsberaterin Marie Kondo. Der Name ist eine Abkürzung von den Nach- und Vornahmen der Erfinderin. Sie ist fest davon überzeugt, dass ein sauberes und organisiertes Zuhause, langfristig gesehen für mehr Freude, Unbeschwertheit und Glück im Leben eines jeden einzelnen sorgt. Der unglaubliche Erfolg der KonMari-Methode gibt ihr eindeutig Recht. Laut dem Ordnungsguru sollten wir nach Kategorien und nicht nach Zimmern aufräumen. Wie genau das funktioniert, dazu kommen wir weiter unten im Artikel noch.

Wer ist Marie Kondo?

Die zierliche Japanerin Marie Kondo ist vielen als Autorin des Buches „Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert“ ein Begriff. Das Buch schaffte es weltweit auf die Bestsellerlisten und die Aufräumexpertin ist weit über Japans Grenzen hinaus bekannt geworden. Mittlerweile hat sie sogar auf der Streamingplattform Netflix eigene Serien namens „Aufräumen mit Marie Kondo“ und „Glück und Freude mit Marie Kondo“. In den Folgen lernt sie den Besitzern besonders chaotischer Haushalte und Geschäfte, wie sie Ordnung schaffen und halten können.

Wie funktioniert das Ausmisten und Ordnung halten nach Marie Kondo?

Marie Kondo verfolgt bei ihrer Ausmistmethode eine sehr genaue Reihenfolge. Demnach sollten wir mit unserem Kleiderschrank beginnen, danach kommen Bücher und Unterlagen und am Ende kümmern wir uns dann um den Krimskrams, der von Marie Kondo „Komono“ genannt wird. In die Rubrik „Komono“ fallen bei Marie Kondo all die kleinen Dinge, die sich in einem Haushalt so ansammeln wie zum Beispiel: CDs, Ladekabel, Badezimmerartikel und kleine Elektrogeräte.

Wie sie auf diese Reihenfolge kommt? Anscheinend fällt es uns leichter, uns von Dingen zu trennen, die keinen so großen emotionalen Wert haben. Wir sollten uns also Stück für Stück zu den Sachen vorarbeiten, bei denen es uns schwerfällt, sie loszuwerden. Dann sind wir sozusagen schon in Schwung und können uns auch leichter von Erinnerungsstücken trennen – macht eindeutig Sinn!

Wir zeigen dir, wie das Ausmisten nach Sachgruppen richtig geht: Nehmen wir als Beispiel die Rubrik „Kleidung“.

1. Step: Ausmisten

Wenn wir hier von Ausmisten sprechen, dann ist damit nicht nur unser Kleiderschrank, sondern auch die restlichen Schubladen mit Socken, Wäsche und die Garderobe im Flur gemeint. Zuerst wird alles aus den Schränken geholt und auf einen Stapel gelegt. Jetzt geht es ans Eingemachte: Nimm jedes einzelne Kleidungsstück in die Hand und frag dich selbst, ob es dir Freude bereitet. Kondo nennt es „Sparkling Joy“, wenn du also bei einem Teil Glück verspürst, dann darf es bleiben, der Rest wird aussortiert. Aber bevor wir die ausrangierten Dinge loswerden, sollten wir uns laut der Japanerin bei ihnen bedanken.

2. Step: Geordnet Verstauen

Es klingt wirklich einfach: Wenn wir den Dingen in unserem Haushalt einen festen Platz zuordnen und die Sachen auch immer wieder dahin zurückgeben, herrscht automatisch immer Ordnung in unserm Zuhause. Es ist fast so wie bei einem Stapel schmutzigem Geschirr. Wenn wir benutzte Tassen immer sofort abwaschen, kann es nie zu einem riesen Haufen kommen.

Marie Kondo schwört auch darauf, Schubladen zu unterteilen und Accessoires etc. in Boxen und Aufbewahrungskörben zu verstauen.

3. Step: Die richtige Falttechnik

Ja es macht einen Unterschied, wie wir unsere Kleidung falten und im Schrank verstauen. Natürlich hat Marie Kondo auch hierfür ein ausgeklügeltes System entwickelt. Sie rollt ihre Kleidung in kleine Päckchen ein.

Hier kommt die Falt- und Rollanleitung für einen Pullover laut Marie Kondo:

Im Kleiderschrank selbst sollten wir oben leichtere Sachen verstauen und Pullover und Hosen kommen ganz unten hin. Auch bei den Farben gibt es ein System: Vorne kommen die hellen Kleidungsstücke hin und nach hinten werden wir dann dunkler.

4. Step: Nachhaltiger und achtsamer kaufen

Wer die Mammutaufgabe des richtigen Ausmistens und neu Sortierens erst mal hinter sich hat, ist auf einem guten Weg. Jetzt müssen wir nur noch dafür sorgen, dass wir unser Zuhause bei der nächsten Shoppingtour nicht gleich wieder unnötig füllen. Aber wir kennen jetzt ja schon den Trick und fragen uns von nun an schon im Geschäft, ob uns das Teil wirklich Freude bereitet und ob wir es wirklich brauchen.

Autor_in Theresa Bachler
Diesen Artikel brachte Ihnen Theresa Bachler

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