Energiespartipps: Kleine Handgriffe, große Wirkung

Jeder kann zum Klimaschutz beitragen. Wenn wir alle unsere persönliche CO2 Bilanz um wenige Tonnen senken, ist schon viel gewonnen. Mit diesen einfachen Tricks lassen sich die Stromkosten im Haushalt spürbar senken.
Deshalb: Mitgemacht und mitgespart. Dem Klima und dem Geldbörserl zuliebe. 

1. Tipp: Raumtemperatur senken

Wenn du die Temperatur in deinen Wohnräumen nur um ein Grad senkst, sparst du nicht nur fünf bis zehn Prozent Heizenergie sondern auch eine Menge Geld. Und ein angenehmes Wohnklima gibt's obendrauf.

Beispiel: Senkst du die Temperatur wie beschrieben, kannst du im Jahr 450 Kilogramm CO2 und 135 Euro einsparen!

2. Tipp: Waschmaschine und Geschirrspüler voll beladen

Grundsätzlich gilt: nicht öfter als nötig waschen. Manchmal reicht es auch die Kleidung zu lüften. Wenn du deine Wäsche bei 40 statt bei 60 Grad wäscht, hartnäckige Flecken schon vor der Wäsche behandelst und außerdem auf Vorwäsche und Trockner verzichtest, kannst du richtig Geld sparen. Verfügt deine Waschmaschine über ein Ökoprogramm spart das zusätzlich Wasser und Strom.

Beispiel: Bei 160 Waschgängen pro Jahr mit 40 statt 60 Grad, sowie den Verzicht auf Vorwäsche und Trockner können 250 Kilogramm CO2 vermieden werden. Das ergibt eine Ersparnis von 110 Euro.

Das Gleiche gilt auch für deinen Geschirrspüler. Voll eingeräumt und mit Sparprogramm gespült, spart Geld.

Beispiel: bei 160 Geschirrspülgängen im Sparprogramm statt mit Handwäsche kannst du pro Jahr 80 Kilogramm CO2 und somit 35 Euro sparen.

3. Tipp: Wasserkocher statt Herdplatte

Egal ob Nudeln oder Tee – koche das Wasser im elektrischen Wasserkocher auf. So benötigst du weniger Energie und obendrein kocht es auch noch schneller als im Topf auf dem Herd.

Beispiel: Wenn du jeden Tag einen Liter Wasser im Wasserkocher kochst, sparst du jährlich 40 Euro beziehungsweise 90 Kilogramm CO2.

4. Tipp: Duschen statt Baden

Keine Frage: Ein Vollbad bietet viel mehr als nur Reinigung. Hier geht es wohl oft auch um Entspannung, Abschalten und sich bewusst etwas Gutes tun. Für die tägliche Körperpflege ist eine klassische 5-Minuten-Dusche aber allemal ausreichend. Wer hier konsequent umsteigt, kann sich nicht nur über deutliche Energieeinsparungen freuen, sondern reduziert auch seinen Wasserverbrauch um bis zu 80%.

5. Tipp: Stoßlüften statt gekippter Fenster

Behalte auch ohne Dauerlüftung einen kühlen Kopf. Statt die Fenster stundenlang zu kippen, sollte man alle zwei bis drei Stunden stoßlüften. Einige Minuten weit geöffnete Fenster sind völlig ausreichend, um die gesamte Raumluft auszutauschen.

Beispiel: Bei dieser Methode sparst du 610 Kilogramm bzw. 180 Euro pro Jahr im Vergleich zu ständig gekippten Fenstern bei kalten Außentemperaturen.

6. Tipp: Abschalten statt Stand-by

Gönn' dir und dem Bildschirmen mal eine Pause. Einfach mal richtig abschalten: den PC Monitor, wenn du Mittagspause machst und den Fernseher, wenn du schlafen gehst. Denn „Stand by“ kostet Strom und Bares. Zieh Ladegeräte nach Gebrauch aus der Steckdose. Mit abschaltbaren Steckdosenleisten drehst du allen angeschlossenen Geräten mit einem einzigen Knopfdruck den Saft ab.

Beispiel: Dadurch können rund 100 Euro und 220 Kilogramm CO2 eingespart werden. (Jahreswert bei 5 Geräten mit je 10 W Stand-By Leistung).

Autor_in Martina Engel
Diesen Artikel brachte Ihnen Martina Engel

Zurück