Entscheidung für Nachhaltigkeit: So kannst du deinem Zuhause und der Umwelt etwas Gutes tun BLOG / #umwelt

Durch die aktuelle Pandemie ist ein anderes, wahnsinnig wichtiges Thema ein klein wenig aus unserem Fokus geraten. Der Klimawandel ist leider weiterhin im vollen Gange und wird uns, wenn wir so weiter leben wie bisher mit voller Wucht treffen. Dabei ist der Weg zu mehr Nachhaltigkeit gar nicht mal so schwer, wir müssen nur ein paar Dinge in unserem Alltag umstellen. Auch in unseren eigenen vier Wänden können wir unseren Beitrag dazu leisten, dass die Umwelt geschont wird und wir ganz nebenbei zudem noch gesünder leben. Dazu müssen nicht gleich Solarpaneele und Windräder am eigenen Haus installiert werden, wir beginnen im kleinen Rahmen, der durchaus eine große Wirkung haben kann. Wenn du jetzt neugierig geworden bist, dann solltest du nun unbedingt unsere Tipps für ein grünes Zuhause durchlesen! Eines ist klar, es ist wirklich easy und jeder von uns kann davon ein paar Sachen in seinem Alltag adaptieren!  

1. Das Shoppingverhalten

Dabei ist das ganz große Stichwort die Vermeidung von Plastik! Lass es gar nicht erst zu, dass Verpackungsmüll in dein Heim kommt. Vielleicht hast du in den letzten Monaten auch schon wieder vermehrt damit angefangen, lokale Produkte zu kaufen. Obst vom Bauernmarkt bekommst du lose ohne Plastiksackerl und zudem ist bei lokalen Händlern der CO2-Fußabdruck um einiges niedriger, da der Transportweg viel kürzer ist. Du wirst sehen, wenn du dann erst mal merkst, wie gut die Qualität von heimischen Produkten ist, wirst du es automatisch in andere Bereiche einfließen lassen. Möbel aus Vollholz „Made in Europe“ sind von der Qualität meist um einiges besser und halten somit auch viel länger als Pressspanmöbel. Oder du entscheidest dich für coole Vintage-Möbel vom Flohmarkt, das ist sowieso der grünste Weg!

2. Heimtextilien aus Naturfasern

Alle, die schon mal eine Nacht in einer Bettwäsche aus Chemiefaser verbracht haben, wissen, dass das nicht wirklich angenehm ist. Man wacht morgens auf und einem stehen die Haare ihm wahrsten Sinne des Wortes zu Berge. Da loben wir uns doch Naturfasern wie Baumwolle, Leinen und Wolle. Bettwäsche aus nachhaltigem Leinen hat zudem im Sommer eine kühlende Wirkung und selbst Heimtextilien aus Bio-Baumwolle bekommt man mittlerweile auch schon relativ günstig. Der Vorteil von Bio-Baumwolle? Bei der Herstellung wird nicht so viel Wasser gebraucht wie bei herkömmlicher Baumwolle. Ja und ein Sofa, eine Sitzbank oder auch nur Kissen aus Wolle sorgen sofort für ein wohliges Raumklima.

3. Eine fast plastikfreie Küche

Beginne mit einer Bestandsaufnahme in deiner Küche: Was besteht alles aus Plastik? Plastikbehältnisse können leicht gegen wiederverwendbare Metalldosen oder Einmachgläser ausgetauscht werden. Das sieht nicht nur mega stylish aus, es ist auch gesünder, denn minderwertige Kunststoffprodukte können schädliche Weichmacher und Mikroplastik an das darin enthaltende Essen abgeben. Auch Kochlöffel aus Plastik können sehr schnell und einfach durch die guten alten Holzkochlöffel ausgetauscht werden. Trinkflaschen und Strohhalme aus Glas und Metall sind wirklich empfehlenswert und zum Einkaufen nehmen wir immer unsere Stoffsackerl mit – das versteht sich ja von selbst.

4. Reinigungsmittel selbst herstellen

Im Handel findet man alle Sorten an Reinigungsmitteln. Eines fürs Bad, ein anders für die Küche usw. Der Haken an dem Drogerie-Angebot? ALLES ist in dicken Plastikflaschen verpackt. Dabei braucht man eigentlich nur ein paar Hausmittel wie Essigessenz, Natron und Zitronensäure (gibt es in Glasflaschen und in einer Papierverpackung ebenfalls in der Drogerie). Frag danach einfach deine Oma (oder das Netz), wie die effektiven Hausmittel angewendet werden.

5. Nachhaltige Badutensilien

Wie bereits in der Küche lassen sich auch in unserem Bad sehr einfach nachhaltige Alternativen zu dick in Plastik verpackten oder aus Kunststoff bestehende Produkte finden. Haarbürsten aus Holz und mit Naturborsten sind sowieso viel gesünder fürs Haar und eine Zahnbürste aus Bambus kostet mittlerweile fast dasselbe wie die aus Plastik. Ein Naturschwamm zum Baden ist genau das Richtige, denn er verrottet, wenn wir ihn nicht mehr brauchen. Auch Shampoo und Duschgele gibt es bereits in fester Seifenform, die ganz ohne Plastiktube auskommen.

6. Deko selbst machen

Makramee Wandbehänge sind nicht nur voll im Trend, sie lassen sich auch ganz einfach selbst knüpfen. Auf YouTube findest du schon unzählige Anleitungsvideos zu dem Thema. Den Stock zum Aufhängen sammelst du bei deinem nächsten Spaziergang im Wald ein. Auch alte Dosen können zu Blumentöpfen umfunktioniert werden und besonders schöne Glasflaschen werden zu Vasen für unsere Trockenblumen. Im Herbst sammeln wir dann Kastanien und trocknen Blätter. Wenn du dir ein wenig Zeit nimmst, kannst du aus Alltagsgegenständen und Fundstücken in der Natur, schöne Deko herstellen. Das ist nicht nur günstiger, es entspannt auch ungemein!

 

Wir hoffen, du hast nun einen kleinen Einblick und erste Berührungsängste rund um das Thema Nachhaltigkeit verloren. Es ist wirklich nicht schwer, sich ein wenig umzustellen. Eines ist klar, die Umwelt wird es uns danken!

Autor_in Theresa Bachler
Diesen Artikel brachte dir Theresa Bachler

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